Immo-ABC:

A wie Ablöse 

Die an den Vormieter bezahlte Ablöse für Möbel (rechtlich gesehen ist das ein Kauf) und Investitionen, müssen dem Zeitwert der Dinge entsprechen. Daher ist eine Vereinbarung zulässig, wonach der Nachmieter dem Vormieter als Ablöse den Zeitwert, der von ihm durchgeführten Investitionen und den Zeitwert für überlassene Einrichtungsgegenstände, also nur den echten aktuellen Wert zum Zeitpunkt der Übergabe, ersetzt.

B wie Beratung

Eine umfassende Beratung steht bei Viste Immobilien im Vordergrund.

E wie Energieausweis

Was beim Auto der Treibstoffverbrauch pro 100 km/h ist, entspricht beim Haus der Energiebedarf pro Quadratmeter beheizter Fläche. Der Energieausweis ist die detaillierte Berechnung der Energiekennzahlen eines Gebäudes. Er informiert über Energieverbrauch und die Effizienz des Bauwerks. Ab 1. Dezember 2012 gibt es das Energieausweis-Vorlagegesetz. So ist beim Verkauf/Vermietung von fast allen Gebäuden und Wohnungen ein gültiger Energieausweis verpflichtend vorzulegen. Bereits in der Werbung sind die Energiekennzahlen bekannt zu geben.

Energieausweise haben eine Gültigkeitsdauer von 10 Jahren. Wer dazwischen energetische Verbesserungen seines Gebäudes vornimmt, wird allerdings vor Ablauf von 10 Jahren einen neuen Energieausweis erstellen lassen, um die Vorteile gegenüber Käufern und Mietern auch nachweisen zu können.

D wie Dämmung

Oft wird eine gute Dämmung unterschätzt. Eine Dämmung spart im Winter Heizkosten und hält auch im Sommer die Temperatur im Wohnraum konstant. Eine gute Dämmung garantiert eine Wohlfühl-Wohnatmosphäre.

E wie Eigentum

Eigentum ist das umfassendste Recht an einer Sache (dingliches Recht auf "unbeschränkte Herrschaft"). Beschränkungen durch Vertrag oder Gesetz sind möglich. Durch einen Mietvertrag schränkt der Liegenschaftseigentümer sein volles Verfügungsrecht ein, das Benützungsrecht wird dem Mieter übertragen.

F wie Fehler, die man sich sparen sollte

  • Wer sein Haus oder seine Wohnung verkaufen will, sollte sich nur einem einzigen Immobilien-Makler anvertrauen. Wird das Objekt von verschiedenen Maklern angeboten, wird es „zu Tode gemakelt“ und verliert an Wert.
  • Ebenso ist es bei einem Verkauf wichtig, dass der Makler mit den Interessenten erstmals OHNE den Verkäufer das Objekt besichtigen kann. Fragen werden dem Makler gegenüber oft viel offener und ehrlicher beantwortet, wenn der Verkäufer nicht dabei ist.
  • Kauf eines Objekts ohne Zukunftsperspektive. Deshalb ist Beratung wichtig. Wohin entwickelt sich die Region, in der das Objekt liegt? Hat diese eine Zukunft? Denn womöglich will man das Objekt einmal vermieten oder wieder veräußern und da sollte es immer noch attraktiv sein.
  • Kaufen, was man nicht wirklich braucht, macht keinen Sinn. Der Ärger kommt sehr schnell, wenn man erkennt, dass man sich zu einem Kauf überreden ließ.
  • Die laufenden Kosten zu unterschätzen bringt immer Probleme mit sich. Wer eine Immobilie kauft, muss sich auf die Aussagen des Maklers bezüglich der Erhaltungs- und Betriebskosten verlassen können.

G wie Gutachten

Um den Verkehrswert einer Immobilie festzustellen, bedarf es eines Gutachtens. Ein Gutachten beinhaltet eine ausführliche Liegenschaftsbeschreibung, mit kompletter Prüfung aller die Liegenschaft beeinflussenden Faktoren und eine Fotodokumentation. Dies bedarf eines eingehenden Lokalaugenscheins und der Erhebung aller relevanten Information und Dokumente. Wichtig kann auch die Beschaffung und Auswertung von Vergleichswerten ähnlicher Liegenschaften sein.

H wie Home Staging

Das bedeutet, eine Immobilie zur Verkaufsförderung einzurichten, zu dekorieren und somit eine gute Atmosphäre zu schaffen, damit der potentielle Käufer einen guten Eindruck gewinnt. Laut Studien können sich nur 20 Prozent der Menschen eine leere Wohnung möbliert vorstellen.

I wie Immobilienbesteuerung

Seit 1. April 2012 ist das 1.Stabilitätsgesetz 2012 in Kraft. Dieses sieht bei fast allen Veräußerungen von Immobilien eine Spekulationsbesteuerung von 25 %, 15 % oder 3,5 % vor. Für genauere Informationen steht Ihnen der Immobilienmakler Ihres Vertrauens gerne zur Verfügung.

K wie Kosten

Meistens entspricht der reine Kaufpreis eines Hauses keineswegs den gesamten Kosten. Sogenannte Nebenkosten, wie Maklerprovision, Grunderwerbssteuer, Grundbuchseintragunsgebühr und Vertragserrichtungskosten, in der Höhe von ca. 10 % des Kaufpreises, müssen einkalkuliert werden. Dazu können noch Kosten für eine grundverkehrsbehördliche Genehmigung, eventuelle Renovierungs- und Umbauarbeiten kommen. Meistens muss auch eine neue Einrichtung einkalkuliert werden.

L wie Lebenskonzept

Beim Kauf einer Immobilie sollte man immer sein Lebenskonzept vor Augen haben. Denn ein eigenes Haus ist immer eine Entscheidung für eine gewisse Sesshaftigkeit und eine klare Festlegung an einem Ort. Da gilt es ehrliche und längerfristig passende Kriterien anzuwenden.

M wie Mietrecht

Das Mietrecht ist in ganz besonderem Ausmaß von unverständlichen Gesetzestexten, langen Paragraphen mit vielen Querverweisen und ständigen Neuerungen geprägt. Deshalb ist die Beratung durch den Immobilien-Experten von großer Wichtigkeit.

N wie Nebenkostenübersicht

Bevor man sich für einen Kauf, oder auch für eine Miete entscheidet, sollte man sich auf alle Fälle eine genaue Aufstellung aller Nebenkosten machen. Jeder Makler sollte Ihnen bei einer Besichtigung bzw. unbedingt vor einem Vertragsabschluss eine Nebenkostenübersicht der Wirtschaftskammer Österreich aushändigen. Nebenkosten können zum Kriterium werden, ob ein Kauf oder eine Miete finanzierbar bzw. realisierbar ist.

O wie Option

Darunter versteht man ein Vorkaufsrecht. Es schränkt den Eigentümer in der Verfügung über seine Liegenschaft ein. Er kann daher die Sache nicht beliebig veräußern, sondern muss sie dem Vorkaufsberechtigten zu den gleichen Bedingungen anbieten, wie sie ein Dritter kaufen würde. Der Vorkaufsberechtigte hat lediglich die
Möglichkeit, aber nicht die Verpflichtung, sich für diesen Kauf zu entscheiden.

P wie Pauschalsätze

Darunter versteht man Förderungsdarlehen, die als Fixbeträge je Quadratmeter Nutzfläche oder als festgesetzter Gesamtbetrag an einen Förderungswerber vergeben werden.

Q wie Quadratmeter

...ist ein Flächenmaß. Ein Quadratmeter ist die Fläche eines Quadrats der Seitenlänge 1 Meter. Das Einheitenzeichen für Quadratmeter ist m2.

R wie Raumordnung

Sie ist bei Grundstückskäufen wichtig, denn es handelt sich dabei um die vorausschauende Gestaltung eines Gebietes, der jeder Grundeigentümer unterworfen ist.

S wie Salzburg

– unser Lieblingsbundesland und unsere Lieblingsstadt

T wie Technische Abbruchreife

Sie liegt vor, wenn ein Gebäude so baufällig ist oder aus gesundheitlichen Aspekten abgerissen werden muss. Manchmal sind davon Häuser betroffen, denen man dieses „Schicksal“ von außen nicht gleich ansieht.

U wie Umsatzsteuer

Grund und Boden ist in Österreich von der Umsatzsteuer ausgenommen. Anders verhält es sich mit der darauf befindlichen Baulichkeit. Darüber weiss der Steuerberater Ihres Vertrauens Bescheid.

V wie Vergebührung

Für einen schriftlichen Mietvertrag über eine Gewerbefläche ist beim Finanzamt für Gebühren und Verkehrsteuern eine Gebühr zu entrichten. Grundsätzlich sind beide Vertragspartner, also der Vermieter und der Mieter Gebührenschuldner. Allerdings wird in fast allen Mietverträgen vereinbart, dass der Mieter die Mietvertragsgebühr allein zu tragen hat. Die Gebühr ist vom Vermieter selbst zu berechnen, einzuheben und an das Finanzamt abzuführen.

W wie Wohnungseigentum

Wohnungseigentum ist das dem Miteigentümer einer Liegenschaft oder einer Eigentümerpartnerschaft eingeräumte dingliche Recht, ein Wohnungseigentumsobjekt ausschließlich zu nutzen und allein darüber zu verfügen.

X wie U

Wir bewahren Sie davor, dass man ihnen das X für ein U verkauft!

Z wie Zweitwohnsitz

Mit 1. Jänner 2018 trat das neue Salzburger Raumordnungsgesetz in Kraft. Beim Kauf einer Immobilie muss nach wie vor der Rechtserwerber eine Nutzungserklärung abgeben, in der er bestätigt, dass er den Vertragsgegenstand nicht als Zweitwohnung bzw. Ferienwohnsitz nutzt. Darüber hat der Bürgermeister eine Bescheinigung auszustellen, die notwendig für die Eintragung des erworbenen Rechts im Grundbuch ist. Die Nichteinhaltung dieses Gesetzes kann bis zur gerichtlichen Versteigerung des Objektes führen.